Über diese Seite – ihre Quellen und der Umgang mit alten Angaben
city-beach.ch sammelt, wo in Basel, Zürich, Bern, St. Gallen und Luzern gebadet wird, wie warm das Wasser dort gerade ist, und was von den temporären Stadtstränden überliefert ist, die zwischen 2008 und 2011 unter dem Namen CityBeach in diesen Städten standen.
Woher die Messwerte kommen
Die Lufttemperaturen stammen von Open-Meteo. Die Wassertemperaturen kommen aus dem Messnetz des Bundesamts für Umwelt, für den Zürichsee von der Messstation Mythenquai der Wasserschutzpolizei Zürich. Jeder angezeigte Wert trägt den Namen seiner Messstelle und den Zeitpunkt, zu dem diese Stelle ihn erhoben hat. Diese Zeiten unterscheiden sich von Wert zu Wert, weil die Stellen zu verschiedenen Minuten messen.
Davon getrennt steht unter der Tafel, wann die Seite selbst erzeugt wurde. Die beiden Zeiten sind nicht dasselbe: Die Seite ist eine Momentaufnahme, sie holt im Browser nichts nach, und sie kann keine Messung enthalten, die jünger ist als ihre eigene Erzeugung. Wird sie längere Zeit nicht neu erzeugt, bleiben die Werte stehen; erkennbar bleibt das an der Messzeit, die bei jedem Wert steht. Alle Zeitangaben in Schweizer Zeit.
Ist eine Quelle beim Erzeugen nicht erreichbar, bleibt der zuletzt erfolgreich abgerufene Wert stehen, statt dass die Tafel leer bliebe, mit dem Zeitpunkt, auf den er sich bezieht.
Warum bei jeder Zahl die Messstelle steht
Eine Wassertemperatur ohne ihre Messstelle ist keine Auskunft. In Zürich liegen die Sihl und der Zürichsee wenige hundert Meter auseinander und sind im Hochsommer mehrere Grad verschieden; beides heisst Zürich. Wer die eine Zahl liest und die andere meint, liegt deutlich daneben, und merkt es nicht, weil beide Zahlen plausibel aussehen.
Die Seeangabe für Zürich kommt von der Station Mythenquai der Wasserschutzpolizei. Sie misst auf zwei Meter Tiefe, nicht an der Oberfläche, was an einem heissen Tag den Unterschied zwischen der Zahl und dem ersten Eindruck beim Hineingehen erklärt. Auch das steht bei der Zahl, weil es zu ihr gehört.
In St. Gallen wird im Stadtgebiet kein Badegewässer gemessen. Dort steht deshalb keine Wassertemperatur, sondern der Hinweis, dass keine erhoben wird. Eine von anderswo geliehene Zahl würde über den Mannenweier nichts aussagen und wäre in der Tafel von einer gemessenen nicht zu unterscheiden.
Woher die Bilder kommen
Orte, die es gibt, bekommen eine Fotografie. Die Aufnahmen der fünf Städte stehen unter freien Lizenzen; Urheber, Titel und Lizenz stehen unter jedem Bild und stammen aus demselben Datensatz wie die Datei, damit ein Foto nicht ohne seine Angabe erscheinen kann.
Für die ehemaligen Standorte gilt das Gegenteil. Keiner von ihnen besteht noch, niemand kann sie heute fotografieren, und ein fotorealistisches Bild mit einer Ortsangabe darunter wäre eine Behauptung ohne Grundlage. Diese Seiten tragen deshalb eine Zeichnung, die sich als Zeichnung zu erkennen gibt.
Eine dritte Herkunft kommt zweimal vor, auf der Übersicht der ehemaligen Standorte: zwei Aufnahmen aus dem Gestaltungsmaterial, mit dem die Reihe seinerzeit selbst auftrat. Sie sind Fotografien und keine Zeichnungen, zeigen aber die Möblierung und nicht einen bestimmten Ort; welcher Standort auf welchem Bild zu sehen ist, geht aus dem Material nicht hervor. Sie stehen deshalb dort, wo über alle Standorte gemeinsam gesprochen wird, nie auf der Seite eines einzelnen, und die Bildunterschrift sagt beides: woher das Material stammt und dass kein Ort benannt ist.
Wie mit den historischen Angaben umgegangen wird
Die Angaben zu den ehemaligen Standorten stammen aus zeitgenössischen Fassungen der Seiten dieser Standorte. Sie werden in der dritten Person und in der Vergangenheit wiedergegeben, mit dem Hinweis auf die Generation, aus der sie stammen: die Angaben änderten sich zwischen den Saisons, und wo zwei Fassungen sich widersprechen, stehen beide da.
Wo zwei Fassungen sich widersprechen, wird nicht ausgewählt. Für die Basler Saison 2011 etwa nennen zwei Fassungen zwei verschiedene Enddaten, den 3. und den 10. September. Beide stehen da, mit dem Hinweis, dass sie sich widersprechen. Ein einzelnes Datum wäre glatter zu lesen und in der Hälfte der Fälle falsch.
Wo eine Angabe nicht belegt ist, steht sie nicht auf dieser Seite. Lücken werden nicht durch Plausibles gefüllt, auch dann nicht, wenn ein Abschnitt dadurch kürzer bleibt als die anderen.